Neu: Reiseberichte
Diese Rubrik ist neu bei uns und wir freuen uns, wenn sie in den nächsten Wochen hoffentlich mit viel Leben gefüllt wird. Nach jeder Reise bitten wir alle Gäste uns ein Feedback zu geben und das am liebsten in Form eines kleinen Reiseberichts mit ein paar Fotos.
Wenn die Reisetasche schon wieder ausgepackt ist, geben wir euch die Möglichkeit eure Aktivreise noch einmal Revue passieren und uns daran teilhaben zu lassen. Ihr erhaltet nach eurer Reise eine Mail mit einem Link, über den ihr uns eine Bewertung und gerne auch einen Reisebericht zukommen lassen könnt. Diese können natürlich nur von Gästen abgegeben werden, die auch tatsächlich mit uns gereist sind – so sind sie ehrlich und glaubwürdig.
Wenn mal etwas nicht so gut gelaufen ist, möchten wir das auch gerne wissen, denn nur so können wir unsere Reisen optimieren und auf die Probe zu stellen. Wir freuen uns über Lob genauso wie über konstruktive Kritik.
Jugend-Kanuwoche Dalsland
“Meine Jugendreise – Zwei unvergessliche Wochen in Schweden”
Diesen Sommer habe ich an zwei Jugendreisen teilgenommen: zuerst an der Jugend-Kanu-Woche und danach an der Jugend-Trekking-Woche. Beide Wochen waren einfach unglaublich und gehören definitiv zu den schönsten Erlebnissen, die ich bisher hatte.
Die Kanu-Woche war etwas ganz Besonderes. Wir waren jeden Tag mit den Kanus auf dem Wasser unterwegs und haben dabei die wunderschöne Natur Schwedens entdeckt. Das Kanu fahren hat richtig viel Spaß gemacht, vor allem weil wir eine tolle Gruppe waren und jeden Tag gemeinsam neue Abenteuer erlebt haben.
Besonders cool fand ich, dass wir jede Nacht unter freiem Himmel geschlafen haben. Abends konnten wir die Sterne beobachten, und der Himmel sah einfach wunderschön aus. Das Wetter war die ganze Woche über richtig gut, sodass wir unsere Zeit draußen in vollen Zügen genießen konnten.
Außerdem haben wir oft über dem Feuer gekocht, was viel lustiger war als normales Kochen zu Hause. Wir haben sogar Fische geangelt und mit etwas Glück einen Elch gesehen. Das war ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Die Menschen, die ich kennengelernt habe, haben die Woche noch besser gemacht, und aus vielen Begegnungen sind echte Freundschaften entstanden.
Lilith – August 2026
Trekkingwoche Vildmark
War das eine tolle Reise!
Mit einer doch recht großen Gruppe von insgesamt 10 Menschen starteten wir am Samstag in die Wanderwoche. Das Abenteuer ging direkt los – Zelte aufbauen und Kochen bei Wind und Regen. Echt schwedisch halt!
Das wir eine erfahrungstechnisch gut gemischte Gruppe waren, wirkte sich hier sehr positiv aus. Vor allem war sofort klar: Wir packen hier alle mit an, und arbeiten als Team!
Nach diesem denkwürdigen ersten Abend ging es eigentlich nur noch bergauf – zwischendurch auch wegtechnisch! Rauf ins Fjäll bei wirklich guten Witterungsbedingungen mit wenig Regen. Die Etappen waren mit einer durchschnittlichen Grundfitness gut schaffbar, und trotz sehr unterschiedlicher Lauftempi hat sich unser Tourenbegleiter sehr bemüht, dass sich die Gruppe nicht zu sehr verstreute – keiner wird zurückgelassen!
Die Zeltplätze lagen manchmal am See, mal im Wald und mal auf dem Fjäll. Mindestens ein Fluss war immer da. Mein persönlicher Lieblingsplatz wurde kurz nach der norwegisch-schwedischen Grenze (auf schwedischer Seite) aufgeschlagen: mitten auf dem Fjäll, bei fantastischer Sicht.
Zwischen tollen Wanderungen, ausgiebigen Mittagspausen, Lager einrichten, kochen, essen und Mückenwahnsinn überstehen (zum Glück nur ein Tag wirklich schlimm!) wurde viel gelacht, erzählt, Erfahrungen ausgetauscht, gespielt und sogar im eiskalten Bergsee gebadet.
Am Freitag ging es dann mit dem Rad – ohne Gepäck! – zurück ins Camp, was mir nochmal eine bisher unbekannte, aber erfreuliche Sicht auf Schweden verschafft hat. Am Abend noch Grillbuffet und ein gemütliches Revue-passieren-lassen der Woche, dann hieß es Samstag wieder in den Bus Richtung Deutschland steigen. Das ist wirklich das größte Manko an dieser tollen Reise – man möchte eigentlich gar nicht mehr nach Hause!
A. Schmellekamp – Juli 2026
Wildniswoche Fulufjäll
“Wundervoll, und irgendwie auch ein bisschen magisch”
Trotz knapp 25 Stunden Busfahrt mit dem Rucksackreisen-Abenteuerexpress war es eine der entspanntesten Reisen in den Norden, die ich je hatte. Es ist schon sehr luxuriös, sich um nichts kümmern zu müssen, und die ganze Zeit einen eigenen Platz im Bus zu haben! Die ganze Fahrt wurde sehr professionell abgewickelt, daher direkt zu Anfang ein dickes Dankeschön an die tollen Busfahrer.
Im Bus lernte ich schonmal drei meiner zukünftigen Mitabenteurer kennen – die restlichen drei, inklusive Tourenbegleiter, stießen in Idre zu uns. Wir waren dann zu siebt, sechs Männer und eine Frau – was mir den Luxus eines Einzelzeltes verschaffte (muss man aber natürlich dann auch alleine tragen ;) ). Toll finde ich, dass sich trotz teilweise größerer Alters- und Erfahrungsunterschiede wirklich schnell eine Gruppendynamik einstellt. Man ist eben mit Menschen unterwegs, die auf den gleichen Outdoor-Quatsch, Natur und Erlebnisse Lust haben wie man selber, egal ob mit oder ohne Vorerfahrung!
Nach dem Packen der Ausrüstung und Planung der nächsten Mahlzeiten (sehr wichtig!) unter hilfreicher Anleitung durch den Tourenbegleiter, verbrachten wir die erste Nacht im Camp.
Am Sonntag ging es zuerst per pedes in den Fulufjäll-Nationalpark. Das Beste an diesem Teil der Tour war für mich das Baden im See, früh morgens während alle anderen noch schlafen, und die einmaligen Ausblicke auf dem Fjäll. Die Landschaft ist einfach großartig, das Fjäll ist zum Verlieben schön, und es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich hergekommen bin! Die Wanderetappen waren mit einer durchschnittlichen Grundkondition gut schaffbar. Am Abend war aber auch genug Zeit zum Ausruhen, sodass sich die körperlichen Entbehrungen wirklich in Grenzen hielten.
Dienstags ging es dann leider schon wieder runter vom Fjäll und rein ins Kanu. Auch die Flüsse und Seen, aus Kanuperspektive, haben aber ihren ganz eigenen Charme. Das einzige Manko beim Kanufahren sind für mich die Umtragen – aber auch die werden mit Teamarbeit gemeistert, und bringen ein bisschen Bewegungsabwechslung rein.
Auf der Kanuetappe ist mit ein abgeschiedener See sehr in Erinnerung geblieben: Keine Menschenseele weit und breit, bis auf unsere Gruppe. Wundervoll, und irgendwie auch ein bisschen magisch. Auch wenn man auf der restlichen Reise ebenfalls nur selten Menschen gesehen hat, hat mir dieser Platz nochmal besonders gezeigt, was für wunderschöne abgelegene Orte Schweden zu bieten hat. Die Tour wurde später als Wellness-Tour zusammengefasst – zurecht! Dank richtig guter Wetterverhältnisse und wirklich gut bewältigbarer Strecken blieb genug Zeit zum Baden, Kochen, Schnitzen, sowie Zimtschnecken und Blaubeerpfannkuchen backen.
Freitags wurden wir dann mitsamt der Kanus schon wieder abgeholt – eine Bestechung unseres Fahrers mit Blaubeerpfannkuchen hat leider nicht gereicht, damit wir noch bleiben durften – vielleicht müssen es die Nächsten mal mit frischen und noch pfannenwarmen Zimtschnecken probieren? ;) Dafür gab es dann abends aber ein leckeres Grill- und Salatbuffet im Camp, und mal nicht kochen zu müssen war dann auch schön!
Alles in allem war es eine tolle Woche, die ich jeden empfehlen kann, der eine abwechslungsreiche Tour mit wundervollen schwedischen Natureindrücken, viel Weite zum Durchatmen und echten Outdoorerlebnissen sucht. Auch besonders geeignet, wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man nun lieber wandert oder doch Kanu fahren bevorzugt – oder einfach beides haben will!
PS: Fotos habe ich auf der ganzen Reise tatsächlich keine gemacht. Da ja jemand dabei war, der sich um Route, Notfalltelefon etc. gekümmert hat, habe ich mein Handy die ganze Woche im Camp gelassen. Ein Luxus, den ich auch sehr weiterempfehlen kann – und der Vorteil an Gruppe ist ja, irgendwer hat auf jeden Fall eine Kamera dabei :)
A. Schmellekamp – August 2026
Kanuwoche Värmland
“Ich konnte mir Bildlich ausmalen wie hier Pippi Langstrumpf, Michel und die Kinder aus Bullerbü im idyllischen Schweden gelebt haben.”
Am Freitag den 24.07.2026 bin ich mit einer großen Gruppe ab Hamburg in den Reisebus Richtung Stömne gestiegen. In jedem Bus gibt es eine Tourbegleitung mit Liste, so dass jeder von den Teilnehmer*innen wusste “ich sitze im richtigen Bus” auch wenn der zweite Bus ebenfalls nach Stömne fährt. Das fand ich sehr gut organisiert. Die beiden, die den
Bus gefahren sind, haben das echt solide gemacht. Hätte ich nicht gedacht bei fast 14h fahrt. Auch wenn ich niemanden gekannt habe, habe ich mich zu keiner Zeit unwohl oder fehl am Platz gefunden. Irgendjemand beginnt ein Gespräch und grinse in mich hinein, weil ich die Argumente zwischen den Gesprächspartnern allzu gut nachvollziehen kann.
Auf der ersten Fähre konnte ich mich in das Gespräch mit einem Tourguide, der in Rök aussteigen wird, einklinken und so wurde die Zeit auf der Fähre kurzweilig.
Gegen 8 -8.30 Uhr sind wir in Stömne, in der “Alten Schule” angekommen. Auch hier gab es wieder einen Tourguide, wenn nicht sogar sie Campleitung persönlich, die mit Liste in den Bus kam um zu sagen wer hier aussteigt und wer weiter fährt. Wir haben ausreichend gefrühstückt und uns ein Lunch Paket für den Mittag geschmiert. Jeder Handgriff in der Orga war getaktet. Jede Frage konnte beantwortet werden oder weitergegeben. Das Team ist sehr freundlich und wirkt in sich ruhend. Kann auch an dem Ort liegen, der Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Ich konnte mir Bildlich ausmalen wie hier Pippi Langstrumpf, Michel und die Kinder aus Bullerbü im idyllischen Schweden gelebt haben.
Gegen 10.00 Uhr habe ich meine Gruppe kennen gelernt. Am Anfang war ich skeptisch, weil es einen großen Altersunterschied gab, aber als wir alle zusammen überlegten, welche Lebensmittel wir für eine Woche einpacken, wer sich ein Zelt teilt da schmolz das imaginäre Eis. Und ich sage es nachdrücklich, dass es eine ziemlich aufgeweckte und lustige Gruppe war. Jeden Tag wurde zu einem innerlichen Blumen pflücken, dass der Zeitpunkt kommt sich zu verabschieden wehmütig sein wird. Aber so ist das.
Nach einer gemeinsamen Woche Aktiv Urlaub folgt der Alltag. Ich schreibe jetzt nicht detailliert, was ich an jedem einzelnen Tag gemacht habe, aber meine Highlights erzähle ich noch einmal kurz und knapp: Über dem Lagerfeuer Brot backen, mit Puddingpulver und Eipulver einen Kuchen backen. Am letzten Tag sogar mit Schokostückchen. Unser Junior Guide hat in der Pfanne Zimtschnecken gebacken. Sehr lecker. In der Natur schmeckt alles. Sogar Ananasscheiben und das Seewasser in den Paddelpausen. Wichtig.
An jedem Lagerplatz gab es Gelegenheit zu Schwimmen und auch das nicht jeder Schlafpatz ein Shelter und eine Toilette hat. Nach dem zweiten Tag gehört es zur Routine und es ist normal mit dem Sparten in den Wald zu gehen. Ein Mini Highlight war am 5. Tag der Supermarkt in Kasböl. Was haben wir gekauft? Schokolade und was das Herz begehrt.
Vielen Dank für die schöne Zeit und eine Woche in Astrid Lindgrens Geschichten aktiv mitzuerleben.
Pia – August 2026
Familiencamp Loire
Wir finden das Konzept einfach genial …
Das Familiencamp an der Loire verbindet Natur, Gemeinschaft, Abenteuer und Erholung auf besonders gelungene Weise. Wir finden das Konzept einfach genial, es ist der perfekte Rahmen für unvergessliche, erholsame Ferien. Unsere Kinder haben bereits kurz nach der Ankunft Freundschaften mit den anderen Kindern geschlossen. Sprachbarrieren gab es dabei nicht, da sowohl die anderen Familien als auch die Mitarbeitenden vor Ort deutschsprachig waren. Auch unter den Erwachsenen entstand schnell eine sehr angenehme und herzliche Gemeinschaft.
Wir haben im eigenen Zelt geschlafen, die Tipis vor Ort sehen aber auch super aus. Man hat also das Abenteuergefühl des Zeltens, aber trotzdem den großen Komfort einer unkomplizierten Essensversorgung. Das professionelle Kochteam hat uns jeden Tag mit zwei köstlichen Mahlzeiten verwöhnt. Auch Kalt- und Heißgetränke standen tagsüber zur Verfügung.
Neben den organisierten Aktivitäten, die sehr viel Spaß machten, gab es zahlreiche weitere Möglichkeiten, sodass keine Langeweile aufkam: Kanus, SUPs, Brettspiele, ein Trampolin, Pétanque, Kubb, Fahrräder, ein Spielplatz, Tischtennis, Minigolf etc. stehen zur Verfügung. Dadurch konnten sich die Kinder wunderbar selbst beschäftigen, während wir Eltern uns mal entspannen konnten.
Auch die Lage des Campingplatzes ist ideal. Er liegt direkt am Fluss, unmittelbar neben einem kleinen Schwimmbad und zugleich nur wenige Gehminuten vom Zentrum von Decize entfernt. Der gesamte Campingplatz ist sehr gepflegt und bietet eine angenehme Atmosphäre.
Ganz lieben Dank noch einmal an das gesamte Team vor Ort, das diese Woche so entspannt, herzlich und unvergesslich gemacht hat!
Claudia – Juli 2026
Kanutour Rogen-Röa-Femund
“Für uns war diese Reise weit mehr als eine Kanutour”
Unsere 14-tägige Kanutour durch Schweden und Norwegen war ein unvergessliches Erlebnis. Die Landschaft war beeindruckend: glasklare Seen, wilde Flüsse, unberührte Natur und immer wieder Rentiere, die ganz selbstverständlich durch unsere Lager liefen. Besonders die Mischung aus ruhigen Seen und den anspruchsvollen Wildwasserabschnitten auf der Röa machte die Tour abwechslungsreich und zu einem echten Abenteuer.
Die Strecke hatte es durchaus in sich. Vor allem die zahlreichen Portagen forderten uns körperlich sehr. Spätestens nach der großen Portage wurde deutlich, dass diese Tour keine reine Kanutour, sondern auch eine anspruchsvolle Trekkingtour ist. Gleichzeitig waren genau diese Herausforderungen am Ende das, worauf wir mit Stolz zurückblicken. Wer sich darauf einlässt, wird mit großartigen Erlebnissen belohnt.
Auch das Wetter zeigte uns nahezu alles, was Skandinavien zu bieten hat: hochsommerliche 27 °C, spiegelglatte Seen, Regen, kräftigen Wind und Nächte mit nur wenigen Grad über dem Gefrierpunkt. Gerade diese Gegensätze machten die Reise besonders eindrucksvoll.
Ein echtes Highlight war das gemeinsame Lagerleben. Das Kochen über dem Feuer, frisches Brot und Waffeln aus dem Topf, eine selbst gebackene Geburtstagstorte mitten in der Wildnis, das tägliche Baden im See und die Abende am Lagerfeuer haben die Gruppe zusammengeschweißt. Trotz aller Anstrengungen blieb immer Zeit für Humor und viele schöne Gespräche.
Ein großes Lob möchten wir unserem Tourguide Maurice aussprechen. Er hat die Tour hervorragend begleitet. Seine große Erfahrung im Kanufahren hat uns gerade an den Wildwasserstellen viel Sicherheit gegeben. Besonders angenehm fanden wir, dass er Entscheidungen mit der Gruppe besprochen hat, uns die jeweiligen Situationen erklärt und gemeinsam mit uns abgewogen hat, ob gefahren oder umtragen wird. Gleichzeitig hat er uns genügend Freiraum gelassen, eigene Erfahrungen zu sammeln und die Tour selbst zu erleben. Diese Mischung aus souveräner Führung, hoher Fachkompetenz und Vertrauen in die Gruppe hat uns sehr gut gefallen.
Auch organisatorisch hat alles hervorragend funktioniert. Material, Verpflegung und Ablauf waren bestens vorbereitet. Besonders positiv überrascht waren wir von der abwechslungsreichen Verpflegung. Mit etwas Kreativität entstanden über dem Feuer tolle Gerichte – von Pfannkuchen und frischem Brot bis hin zu Langos und Geburtstagstorte.
Für uns war diese Reise weit mehr als eine Kanutour. Sie war eine Auszeit vom Alltag, ein Abenteuer, eine körperliche Herausforderung und gleichzeitig eine wunderbare Gelegenheit, die Natur intensiv zu erleben.
Vielen Dank an das gesamte Team für die gute Organisation und insbesondere an Maurice für die engagierte Begleitung. Wir werden noch lange und sehr gerne an diese Tour zurückdenken.
Sabine – Juli 2026
Jugend-Seekajaktour
“ … eine spannende und unvergessliche Woche”
Die Seekajak Tour war eine schöne Mischung aus Kajak fahren und Landschaft genießen. Die Strecken sind gut zu schaffen auch wenn man keine Erfahrung mit Kajak fahren hat. Die Reisen werden zusammen mit der Gruppe geplant, so dass es an Wetter und Motivation/Erfahrung angepasst werden kann. Das persönliche Gepäck sowie Ausrüstung und Essen werden auf alle Kajaks verteilt und es gibt Genügend Snacks für zwischendurch :)
Man kann je nach Wetter im Zelt, unter freiem Himmel oder in Shelter schlafen. Es wird am Abend zusammen gekocht und auch gebacken. Die Zimtschnecken waren sehr lecker. Ich kann jedem Jugendlichen diese Tour empfehlen um einmal ein bisschen Abstand von Schule oder Ausbildung zu nehmen und einfach mal die Natur zu genießen.
Freut euch auf eine spannende und unvergessliche Woche.
Maëlle – August 2026
“Eines der bestärkendsten Gefühle, das ich aus dieser Reise mitnehme, war das Gefühl, ein wichtiger Teil einer Gemeinschaft zu sein”
In Wirklichkeit begann unsere Reise nicht erst in Stömne, sondern schon fast 22 Stunden vorher in Köln, wo wir uns beeilten, um den Anschlusszug nach Münster zu bekommen, wo wir uns wiederum hetzen mussten, um den Reisebus rechtzeitig zu erreichen. Doch all der Stress und die maximal drei Stunden Schlaf hatten sich definitiv gelohnt: In Stömne angekommen, durften wir direkt beim Frühstücksbuffet zuschlagen und unser ganzes schweres Zeug abstellen. Das, insbesondere, hat sehr, sehr gutgetan. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine ungefähre Ahnung, wer die nächste Woche mit uns verbringen
würde, doch wirklich miteinander geredet haben wir nicht. Umso enger und einzigartiger war unsere Gruppendynamik nach den gerade mal 8 gemeinsam verbrachten Tagen, doch dazu später mehr.
Da wir aufgrund des heftigen Regenfalls nicht direkt aufbrechen konnten, wurden wir mitsamt all unserem Gepäck und unseren Tourenbegleitern Anouk und Dominik in einem aus einem riesigen Zimmer bestehenden Häuschen untergebracht. Danach wussten wir alles über die Tischtennisskills jedes Einzelnen, hatten zusammen Werwolf gespielt, Musik gehört und gekocht. Die ganze Woche lang spielten wir kleine Spiele, beispielsweise mussten wir uns gegenseitig unauffällig durch Übergeben eines Gegenstands „umbringen“ ( Ich trauere noch immer darüber, dass ich nach einem Streak von drei Menschen meinen eigenen Namen gezogen habe). Außerdem hatten wir die Aufgabe, das wahre Alter unserer Tourbegleiterin herauszufinden. Wir waren nicht über ihr hohes Alter überrascht, da sie es zu ihrer persönlichen Aufgabe gemacht hatte, dafür zu sorgen, dass wir bis zum Gehtnichtmehr mit Sonnencreme eingecremt waren. Ich scherze nur – du bist super Anouk.
Am nächsten Tag ging es dann aber ab aufs Wasser. Nach anfänglichen Problemen wurden meine Freundin und ich in unserem Kajak bis zu unserem ersten Campingplatz abgeschleppt. Was eine Demütigung für uns war, wurde zu einem lustigen Insider für die ganze Gruppe. Aber nur bei einem Inside Joke sollte es nicht bleiben, wenn ich an meine Reise zurückdenke, muss ich an den verbeulten Hering, unseren gecaketen Bake, grrr Kapitalismus und natürlich krümeligen Krümeltee denken. Es waren die kleinen Dinge, die diese Tour so erholend und gleichzeitig besonders gemacht haben. Wer einmal 4 Stunden Blaubeeren gesammelt hat und keine Gesellschaft hatte bis auf seine Gedanken, weiß, wovon ich rede.
Insgesamt schlugen wir unsere Zelte auf drei verschiedenen Campingplätzen auf. Platz Nummer Eins siegte klar in der Kategorie „Wassergeschmack“, während die anderen beiden bessere Badeplätze hatten. Was alle aber vereint, ist die wunderschöne Natur Schwedens, die uns umgeben hat. Die hohen, dunklen Baumkronen, die man nachts im Wind hat rauschen hören. Der frische Moosgeruch nach einer regnerischen Nacht. Die wunderschönen Sonnenuntergänge, die wir bewundern durften. All das war schon Grund genug, die Reise zu lieben. Auf andere Teile der Natur hätte ich auch verzichten können, z.B. die 29 Mückensticke. Aber gut, auch das gehört zum Erlebnis dazu.
Eines der bestärkendsten Gefühle, das ich aus dieser Reise mitnehme, war das Gefühl, ein wichtiger Teil einer Gemeinschaft zu sein, ein funktionierender Teil einer Maschine. Ich habe mich auf meine Freunde verlassen, und die sich wiederum auf mich. Denn das würde ich uns nennen – Freunde. Obwohl sich viele von uns vor und nach dieser Reise nie gesehen hatten und nie wieder sehen werden, fühle ich mich diesen Menschen enger verbunden als vielen Menschen, die ich täglich sehe. Das macht Rucksack Jugendreisen meiner Meinung besonders. Durch die Abenteuer, die man erlebt, die ganzen ungewohnten Situationen und die Probleme, die man gemeinsam löst, schweißt man zusammen.
Marie – Juli 2026
Fast erwachsen: Outdoor-Urlaub im Idrefjäll
“Wir kommen sicher wieder! Danke für diese tolle Zeit!”
Eine erlebnisreiche unvergessliche Zeit in Idre im Aktivcamp . Ich war mit meiner Tochter im Fast Erwachsen Camp in Schweden und ich wir sind so glücklich über diese gemeinsame Zeit da. Das Camp ist gut ausgestattet mit Hütten, Sauna , Volleyball Platz und ein Haupthaus, wo wir verpflegt wurden.
Es gab jeden Tag ein aktives Programm und wir konnten uns Räder, Kanus, Kajaks ausleihen. Die Touren wurden begleitet und sehr gut organisiert und betreut. Die Teambetreuer sind mit Leidenschaft dabei und selbst schwierige Teenager konnte man motivieren aktiv mit zu machen.
Wir hatten eine fantastische Woche! Wir sind Wildwasser gefahren, haben schöne Wanderungen gemacht und sind erst mit dem Rad und auf dem Rückweg mit dem Kanu gefahren. Es blieben keine Wünsche offen. Das Essen war vielfältig und es blieben keine Wünsche offen.
Wir hatten eine schöne gemeinsame Zeit in ruhiger schöner Natur und werden noch lange davon zehren! Wir kommen sicher wieder! Danke für diese tolle Zeit.
Dorothea – August 2026
“Insgesamt war es einfach eine perfekte Zeit mit der Familie, an die ich mich noch extrem lange erinnern werde!”
Das Feriencamp in Schweden mit Rucksackreisen war echt eine der schönsten Erfahrungen seit Langem. Wir sind am Anfang erst mal nach Oslo geflogen und von Norwegen aus mit dem Auto rüber nach Schweden gefahren. Die Landschaft draußen
war unterwegs schon mega schön mit den ganzen dichten Wäldern und den typischen roten Holzhäusern.
Im Camp hatten wir richtig schöne, gemütliche Hütten aus Holz mit Terrasse. Das Essen abends war auch immer voll lecker, weil eine professionelle Köchin jeden Abend direkt im Gemeinschaftsraum bewirtet hat. Das Einzige was manchmal echt nervte, waren die Mücken abends und nachts.
Ein absolutes Highlight war das Angeln mit einem Profi auf dem Boot, wo mein Papa tatsächlich einen richtig dicken Hecht gefangen hat!
Nachmittags haben wir oft mit den anderen Teenagern aus dem Camp Volleyball gespielt einfach voll konzentriert und es hat mega Bock gemacht. Mein Vater ist außerdem mit meiner Schwester und uns auf eine wilde Wildwassertour im
Schlauchboot gefahren. Die Neoprenanzüge haben gut gepasst und die beiden waren mega fokussiert. Sie haben das ohne Quatsch zu machen richtig ernst genommen und die Stromschnellen meisterhaft durchgezogen, obwohl das eiskalte Wasser voll rein gespritzt ist.
Beim Wandern sind wir stundenlang durch traumhafte Wälder gelaufen, haben unterwegs ständig wilde Blaubeeren direkt vom Strauch gegessen und hatten von einer Felsklippe eine krasse Aussicht über die Seen.
Am verrücktesten war aber definitiv das Mountainbike fahren durch das Sumpfgebiet. Man musste auf ganz schmalen Holzbrettern über dem Moor die Balance halten. Ich bin natürlich direkt mal abgerutscht und tief im schwarzen Schlamm gelandet, aber es war ein richtig geiles Abenteuer. Insgesamt war es einfach eine perfekte Zeit mit der Familie, an die ich mich noch extrem lange erinnern werde!
Bela – Juli 2026
“Ein Camp mit anderen Familien und viel Outdoor-Action in Schweden. Das klang für uns perfekt”
Bei einem Familienurlaub mit Teenagern ist es nicht immer einfach, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen. Insofern waren wir froh, auf das Angebot von Rucksackreisen zu stoßen: Ein Camp mit anderen Familien und viel Outdoor-Action in Schweden. Das klang für uns perfekt. Angekommen im Camp wurden wir sehr freundlich und persönlich willkommen geheißen. Nachdem wir uns in unserer etwas schummerigen Hütte eingerichtet hatten, trafen wir auf die anderen Familien: Rund 30 nette Leute mit Teenies, mit denen wir nun also die nächsten Tage verbringen würden.
Und wie lernt man sich am besten kennen? Natürlich in der Sauna, vor der wir uns vor dem zunächst kühlen Wetter flüchteten und die von nun an unser tägliches Ritual sein sollte. Am nächsten Tag ging’s nach dem reichhaltigen Frühstück auf der Sonnenterrasse und mit Blick auf die Rentiere, die regelmäßig vor dem Camp aufkreuzen, los ins erste Outdoor-Abenteuer. Per Mountainbike, Kanu und wandernd haben wir die waldreiche und endlos weite Umgebung erkundet. Das Equipment, das das Camp zur Verfügung stellt, reicht von Kajaks und Kanadiern bis zu SUPs und Fahrrädern, jeweils mit zugehöriger Ausstattung, und stand uns jederzeit zur freien Verfügung. Und nicht zu vergessen der Badesee mit Strand direkt neben dem Camp, in dem wir fast täglich geschwommen sind und so manchen Fisch geangelt haben.
Was am meisten hängen bleibt sind die vielen Ausflüge in die Natur mit gemeinsamen Picknicks, die vergnügten Abende in der Sauna, die zuverlässig gute und reichliche Bewirtung, das überaus nette Betreuerteam und die hervorragende Organisation: Vom Augenblick der Ankunft bis zur Abreise war alles perfekt organisiert und durchdacht. So geht das wohl nur mit viel Erfahrung und einem erprobten Team. Und obwohl an unserem Abreisetag gleich wieder die nächste Gruppe anreiste, haben wir uns in jedem Augenblick persönlich betreut und umsorgt gefühlt.
Vielen Dank für diesen rundum gelungenen Wohlfühlurlaub, der mit einer Mischung von sportlichen Herausforderungen, Spaß und Wellness für wirklich jeden etwas bietet. Wir kommen wieder!
Philine – Juli 2026
Kanutour Loire
“Was bleibt, ist die Erinnerung an eine wilde, ursprüngliche Loire und eine Gruppe, die gemeinsam eine wunderbare Zeit erlebt hat.”
Während der Woche auf der Loire zwischen Digoin und Decize war ich weit weg vom Alltag, mitten in einer Landschaft, die nachts die Milchstraße offenbarte. Die Strecke führte durch unberührte Natur mit beeindruckender Vogel- und Pflanzenwelt, die jeden Tag aufs Neue zum Staunen einlud und wunderbare Photomotive hervorbrachte.
Unsere Truppe von 7 Leuten und zwei Guides (w&m) wuchs in dieser Zeit zusammen und auch dort ergaben sich lustige Momente, die auf Photos festgehalten wurden. In einer überschaubaren Gruppe von 7 Teilnehmenden ging es mal still, mal gesprächig über das Wasser. Die größten „Aufreger“ waren die Wehre, die sich einer gemächlichen Fahrt quasi zur Wehr setzten. Mit gemeinsamen Einsatz und Brainstorming wurden die besten Passagen gefunden und ausprobiert – und ab und zu auch geschoben. Das Lachen ist dabei niemandem vergangen, im Gegenteil. Selten hat Ausprobieren soviel Spaß gemacht.
Organisation, Guides und Service waren durchweg reibungslos und mit Herz und Seele dabei. Bei diesem Aktivurlaub war man wirklich jede Minute aktiv, sei es bei der Essenszubereitung, dem Zelte auf- und abbauen, dem Kanufahren oder dem Planen von Aktivitäten oder Herumplantschen in der Loire.
Was bleibt, ist die Erinnerung an eine wilde, ursprüngliche Loire und eine Gruppe, die gemeinsam eine wunderbare Zeit erlebt hat.
Meine verbesserungswünsche bzw. Anmerkungen für die Reiseleitung:
Der Fokus auf das natürliche führte dazu, dass wir unsere Teller mit Stroh und Sand abgespült haben, bevor wir sie in der Loire und dann in abgekochtem Wasser abspülten. Dies war uns erst sehr fremd und wurde doch rasch Bestandteil unseres Humors. Da man allerdings Zahnpasta dabei hatte, die z.T. nicht biologisch abbaubar war, ist nicht jeder Aspekt des Reisens biologisch abbaubar. Und beim Spülen gibt es auch andere Methoden, die die Loire und das Geschirr längerfristig sauber halten können. Unsere Gruppe hatte einen Klappspaten dabei und nach dem Essen konnte dies schonmal in eine Art Staffellauf ausarten. Da wären ab einer bestimmten Gruppengröße sicherlich zwei besser als einer. Bei unserer Gruppe war dies kein Problem, wir waren allerdings auch sehr eingespielt und harmonisch. Das ist möglicherweise nicht immer der Fall.
Ich habe über Natours gebucht und da war nicht erkennbar, dass es auch Sitzkissen vor Ort gab. Ich hatte extra welche gekauft, das hätte ich gar nicht machen müssen. Auch wusste ich nicht, dass alles nochmal in wasserdichte Kisten umgepackt wird. Es gab ein paar weitere Aspekte, die nicht weiter schlimm waren, an denen ich aber gemerkt habe, dass die Kommunikation zu anderen Reisebüros nicht 100% akkurat abgelaufen ist. Da ist sicherlich Nachholbedarf und das würde auch zukünftige Reisende freuen, wenn dort im Vorfeld mehr Klarheit herrscht.
Insgesamt nochmal ein großes Dankeschön an unseren Leiter und seine Helferin, ihr habt uns einen schönen Urlaub beschert!
Victoria – Juli 2026
“Tatsächlich waren es genau die „unliebsamen“ Dinge wie auch Spülen mit Sand, Seesäcke schleppen oder waghalsige Manöver, die erst zu besonderen Erlebnissen und jetzt zu den schönsten und vor allem gemeinsamen Erinnerungen werden.”
Nach einer Woche purer Wildnis an der Loire – ich hatte die obere Tour von Digoin nach Decize gebucht – war ich überall, nur nicht mitten in Europa. Die unberührte Natur mit beeindruckender Tier- und Pflanzenwelt lädt jeden Tag neu zum Träumen ein. Unsere Kanubesatzung, die entsprechend dem Wunsch der Gruppe jeden Tag konstant blieb, sah tropischen Dschungel, fuhr wie Winnetou durch den Grand Canyon und begegnete Wildtieren auf Safari.
Faszination so weit das Auge reicht und obwohl die eine oder andere Schlafstelle nah an der Zivilisation liegt, bekommt man dies noch seltener mit.
Schafe (und Kühe) werden tagsüber „gezählt“ und rhythmische Froschkonzerte wiegen sanft in den Schlaf. Mit einer kleinen Gruppe von 7 Teilnehmenden paddelten wir mal still genießend, mal singend aber häufig gesprächig durch eine Loire mit wenig Wasser. Die Hitze hatte ihren Tribut gezollt. Aber wer sein Boot liebt, der schiebt auch selten mal.
Tatsächlich waren es genau die „unliebsamen“ Dinge wie auch Spülen mit Sand, Seesäcke schleppen oder waghalsige Manöver, die erst zu besonderen Erlebnissen und jetzt zu den schönsten und vor allem gemeinsamen Erinnerungen werden. Denn sind wir ehrlich: In einer Gruppe von Fremden, in der einer dem anderen einen Donnerbalken auf einer einsamen Sandbank baut, kennt Harmonie im Team keine Grenzen mehr.
Mein Dank geht daher nicht nur raus an unsere beiden top motivierten Guides und den gewohnt perfekten Service von Rucksack-Reisen, die wirklich alles möglich machen – Sonderwünsche inklusive – sondern an die gesamte Paddel-Crew. Eine Woche, die Erlebnisse für eine Weltreise bereit hält, geht zu Ende aber Abenteuerlust und jede Menge Sonne im Herzen nehme ich als Souvenir mit nach Hause. Danke!
Svenja – Juli 2026
Schwedisch-Sprachkurs
Liebe Veranstalter, ich bedanke mich für meine Reise nach Stömne
Für die Busfahrt wurde ein tadelloser Bus mit 2 Busfahren zur Verfügung gestellt. Die Nachtfahrt war für mich super. Abends in den Bus eingestiegen, konnte ich wunderbar schlafen+dann am nächsten Tag durchstarten. :-)
Das Essen in Stömne stellte sich als überragend aus, die alte Schule als Unterkunft hat ihren Charme. Wer in Stömne Luxus sucht, der ist dort falsch. Wer jedoch mit einer sauberen, bodenständige Unterkunft zusammen mit einer Gruppe vorlieb nimmt, dem wird es dort gefallen.
Elisabet, dir unseren Sprachkurs leitete, hat unserer Kleingruppe in den Tagen qualitativ+methodisch sehr gut die chwedische Sprache+Kultur näher gebracht. Nach 3 Stunden Unterricht sind wir nachmittags immer zu unserem Aktivpart aufgebrochen – wandern, Kanu fahren, radeln, schwimmen gehen, Kaffee trinken oder Sightseeing. Für mich war dies genau die richtige Mischung!
Die Anzahl der Teamer war sehr gut+ich habe mich bei ihnen immer gut aufgehoben gefühlt. Sie waren sehr freundlich, sind auf unsere Wünsche eingegangen und haben uns immer mal wieder mit netten Details überrascht. :-)
Ich kann jedem, der Schweden und Ruhe in der Natur sowie Aktivparts in seiner Freizeit und ggf. an Sprache interessiert ist, diese Reise empfehlen.
Jessica – Juli 2026
Jugend-Trekkingwoche
“Meine Jugendreise – Zwei unvergessliche Wochen in Schweden”
Nach der Kanu-Woche ging es direkt weiter mit der Trekking-Woche. Ich hätte nicht gedacht, dass sie genauso schön werden würde, aber sie war ein perfektes Gegenprogramm zum Kanu fahren. Statt auf dem Wasser waren wir nun zu Fuß
unterwegs und konnten die Natur auf eine ganz andere Weise erleben.
Die Landschaft war wunderschön und bei unseren Wanderungen konnten wir unglaublich viele Rentiere sehen. Es war beeindruckend, diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.
Auch in dieser Woche hatten wir viel Spaß, tolle Gespräche und viele gemeinsame Erlebnisse, die ich nicht vergessen werde.
Rückblickend waren beide Wochen einfach großartig. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt, tolle Menschen kennengelernt und die Natur intensiv erlebt. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich sofort wieder losfahren und genau diese Reise noch einmal machen.
Lilith – August 2026
“Wieder zurück und ich vermisse jetzt schon die Gruppe und die wunderschöne Natur in Schweden.”
Wenn mir vor der Tour jemand gesagt hätte das wir als Gruppe so gut zusammenwachsen, hätte ich wahrscheinlich gelacht. Doch nach sieben Tagen, draußen in der Natur kommt man wirklich als eingeschweißte Gruppe zurück.
Ich bin am Freitag mit meiner Schwester in Münster in den Bus gestiegen und habe schon direkt Kontakte knüpfen können. Nach einer langen Fahrt sind wir endlich in Idre angekommen und wurden mit einem warmen Mittagessen empfangen. Danach wurden wir in unsere Gruppen eigeteilt und haben unsere Tourenbegleiter kennengelernt. Anschließend haben wir zusammen gepackt und die Zelte aufgebaut.
Am nächsten Morgen sind wir mit den Fahrrädern 20 km zum Start gefahren wo wir unsere Rucksäcke bekommen haben. Von dort aus sind wir los gewandert. Jeden Morgen haben wir unsere Rucksäcke gepackt und haben sie nach einem gemeinsamen Frühstück gewogen und manchmal nochmal Sachen umgepackt. Die Rucksäcke haben immer so 12-18 Kilo
gewogen. Nach den ersten Kilometern gab es oft schon die erste Müsliriegelpause. Nach der Stärkung sind wir weiter durch die wunderschöne Landschaft gewandert, bis wir zur Mittagspause angehalten haben, bei der es meistens Brot gab, das nach der Anstrengung besonders gut geschmeckt hat. Unterwegs und in den Pausen gab es auch immer viel Kekse, Schokolade und Gummibärchen für die Energie. Das Essen war für Trekkingnahrung meiner Meinung nach sehr gut. Am Nachmittag sind wir meistens an unseren Übernachtungsplätzen angekommen, die mitten in der freien Natur lagen. Dort
haben wir zuerst die Zelte aufgebaut und gemeinsam gekocht.
In unserer freien Zeit haben wir viel Werwolf gespielt oder sind in den kalten Fluss gesprungen. Die Nächte im Zelt waren oft ziemlich kalt, aber mit warmen Klamotten und unseren Schlafsäcken gemütlich. Zum Glück hatten wir nur sehr wenig Mücken. Dafür haben wir aber oft mehrfach am Tag Rentiere gesehen, was jedes Mal ein echtes Highlight war. Die Kilometer zwischen 5 und 15 Kilometer waren sehr entspannt zu gehen, so dass man sich gut dabei unterhalten konnte.
Ein wichtiger Tag war der Dienstag, an dem wir neues Essen bekommen haben. Nachdem wir das neue Essen eingepackt hatten, ging es an den letzten Tagen mit guter Stimmung weiter. Am Freitag hieß es dann zum letzten Mal Zelte abbauen. Anschließend sind wir unsere letzten Kilometer zur Fjällstation gewandert, wo wir uns alle mit einer Waffel gestärkt haben. Von dort aus sind wir mit dem öffentlichen Bus zum Camp gefahren, in dem wir erstmal alles Geschirr schrubben mussten. Nach einer warmen Dusche gab es ein leckeres Grillbuffet. Am Samstag hatten wir nochmal Zeit um mit den
Fahrrädern nach Idre zu fahren, bevor wir dann mit dem Bus die Rückreise angetreten haben.
Diese Reise kann ich echt nur weiterempfehlen und werde sie nie vergessen. Vielen Dank auch an unsere Tourenbegleiter, ohne die diese Tour niemals die selbe gewesen wäre.
“Ich bin super dankbar für diese Reise, für alle Teilnehmer die diese Reise zu dem gemacht haben, was sie war”
Die Trekkingwoche in Schweden war eine super Woche. Wir sind als Gruppe sehr eng zusammengewachsen und diese 7 Tage draußen schweißen die Gruppe wirklich super zusammen.
Aber erstmal zum Anfang, ich bin in Hamburg in den Bus eingestiegen und schon da haben wir angefangen uns untereinander ein wenig kennenzulernen. Man wusste zwar nicht wer noch alles bei der Jugend- Trekkingtour dabei war, aber so ein bis zwei Kontakte konnte man schon knüpfen. Die Busfahrt war sehr lang, aber es war auch ein magisches Gefühl, nicht zu wissen was kommt und wie die Woche wirklich wird. Wenn morgens in Schweden die Nebelschwaden über den Wäldern liegen und man um 03:30 Uhr schon alles problemlos draußen erkennen konnte. Da habe ich wirklich gemerkt wie weit wir oben sind. Und als es hieß wir fahren immer noch einige Stunden Richtung Norden, wurde die Vorfreude umso größer.
Im Camp angekommen haben wir erstmal etwas zu Essen bekommen und konnten mal kurz ankommen. Nach ca. 1h ging es auch schon daran die Rucksäcke zu packen. Also alles Nötige im Camp zu lassen und die Gemeinschaftsausrüstung gleichmäßig zu verteilen. Dann sind wir schon mit den Bussen zum Grövelsjön gefahren worden. Von dort aus waren es nur noch ein paar hundert Meter zu unserem Zeltplatz. Dort wurde schon Essen vorbereitet und der Wind hat einfach alles erschwert. Im Zelt war es zum Glück dann schön warm. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon mit dem Wandern los. Also Müsli mit Milchpulver zum Frühstück und ca. 7 km mit genug Müsliriegeln durch die schönste Landschaft die ich je gesehen habe.
Nachmittags, wieder am Zeltplatz angekommen, haben wir unser Essen auf den Trangias gekocht und dann gab es endlich mal Zeit für eine Vorstellungsrunde. So gingen die 7 Tage viel zu schnell rum. Mal übernachteten wir auf einem wunderschönen Fjäll, mal im Tal von Mücken geplagt. Wettertechnisch war alles dabei. Von plötzlichem Platzregen mit Hagel über starken Wind bis zu Temperaturschwankungen zwischen -2 und 20 Grad Celsius.
All diese Aspekte haben diese Reise unvergesslich gemacht. Ich bin super dankbar für diese Reise, für alle Teilnehmer die diese Reise zu dem gemacht haben, was sie war. Und an die Guides und Rucksack Reisen, dass diese Woche überhaupt möglich war. Es hat wirklich alles super harmoniert, auch zwischen den Guides und den Teilnehmern. Kann ich nur jedem weiterempfehlen.
Hanno – August 2026
“Man wächst über sich hinaus und lernt wie wichtig Gemeinschaft und gutes Selbstvertrauen sind”
Die Jugend Trekkingtour war ein unvergessliches Erlebnis. Es war ein echter Abenteuerurlaub! Nach einer sehr langen Busfahrt wurden wir mit freundlichen Worten und leckerem Essen begrüßt. Uns wurden alle Abläufe in Ruhe erklärt und uns wurde genug Zeit gegeben um richtig anzukommen.
In der Woche sind wir viel gewandert, haben in eiskalten Seen gebadet und vor allem haben wir haben die Gemeinschaft genossen. Jeden Morgen haben wir alle zusammen gefrühstückt und uns für den Tag gestärkt. Auch bei den Mittagspause während der Wanderung haben wir alle zusammen gelacht und gegessen. Abends haben wir auch immer frisch gekocht und am Lagerfeuer Lieder gesungen. Während den Wanderungen wurde niemand zurückgelassen. Unsere sehr netten Betreuer haben dafür gesorgt, dass wir jede auch so schwere Etappe schaffen. Sie sind auf uns und unsere Sorgen
eingegangen und haben immer dafür gesorgt, dass es allen gut geht.
Ich kann diese Reise sehr weiterempfehlen und werde immer gerne auf diesen Urlaub zurückblicken. Beim nächsten mal würde ich dickere Klamotten einpacken, denn auch wenn es in Deutschland Sommer ist kann es in Schweden noch sehr kalt sein, vor allem nachts.
Obwohl es eine Anfänger Tour ist darf man sie nicht unterschätzen. Die Wanderungen hatten eine gute Länge aber durch das schwere Gewicht der Rucksäcke wurde es oft sehr kräftezehrend. Dadurch dass der Rucksack sehr schwer ist, zwischen 15-20 kg, würde ich vorher ein paar Übungswanderungen mit vergleichbaren Gewicht machen. Ich würde auch extra Klamotten für die Busfahrt einpacken. Im Basis Camp kann man viele Dinge lagern, die nicht mit auf Tour kommen und somit können Klamotten oder unnötiges Gewicht dort gelagert werden. Man wird sich später über jedes Gramm weniger freuen.
Insgesamt ist die Tour eine klare Empfehlung. Man wächst über sich hinaus und lernt wie wichtig Gemeinschaft und gutes Selbstvertrauen sind.
Julia – Juli 2026
Ich bin zum ersten Mal mit Rucksack-Reisen gewandert, es war ein neues tolles Erlebnis mit vielen neuen Erinnerungen.
Anreise und Start der Tour:
Die Anreise mit dem Bus von Hamburg hat super geklappt. Zwischendurch gab es immer genug Pausen und auch ein paar belegte Brote mit Tee oder Kaffee. In Idre angekommen, wurden wir gut durch das Campteam informiert. Was wir noch machen müssen und ganz wichtig natürlich, wann es Essen gibt. Zuerst mussten wir unsere Rucksäcke sortieren und Essen auswählen, welches wir dann auf Tour mitnehmen mussten. Da der Bus zu spät war, gab es eine Planänderung. Eine Nacht zum Anfang im Camp in Zelten schlafen und dann am nächsten Tag mit einer coolen 20-km-Fahrradtour zum Startpunkt unserer Tour. Ohne die Rucksäcke, die wurden dann mit dem Bus gebracht. Durch das Fahrradfahren hat man schon mal schöne Einblicke in die Natur bekommen. Endlose Wälder, schlängelnde Straßen und tosende Strömungen im Fluss.
Gruppenzusammensetzung:
Wir waren nur eine kleine Gruppe mit sechs Leuten, zwei Jungs und vier Mädchen. Eine kleine und ruhige Gruppe. Trotzdem finde ich das besser so, als mit 16 Leuten. So ist es immer schön gemütlich am Lagerfeuer und man braucht nicht so lange, Essen zu machen. Über die Tour und Tage hinweg lernt man sich immer besser kennen und es entsteht eine harmonische, hilfsbereite Gruppe. Die Teambetreuer haben uns gut durch die Trekkingtour geleitet und uns auch klare Anweisungen gegeben.
Tagesablauf:
Ein Wandertag war immer so aufgebaut: Aufstehen aus dem Zelt oder aus dem Schlafsack, ein bisschen zusammenräumen und dann in die schöne Umgebung aufwachen. Es war immer schon sehr hell früh, auch wenn man um sechs aufstehen
musste. Dann heißt es Frühstück. Mit einem Gaskocher Kaffee kochen und aus verschiedenen Tüten Müsli, Milchpulver und Honig nehmen. Alles in eine Tasse mit Wasser und fertig ist dein Outdoor-Frühstück. Danach fertig, also abspülen, Gewicht vom Essen verteilen und alles wieder zusammenpacken in den Wander-Rucksack.
Wo wir voll beladen mit Essen und Trinken waren, haben unsere Rucksäcke 17 kg bis 22 kg gewogen. Dann geht das Wandern los. Durch schöne, weitläufige, abwechslungsreiche und einsame
Landschaften. Oft über das Fjell, wo man in einer anderen Welt ist. Kaum Menschen und nur wenig Tiere, tolle Aussichten auf Berge bis hin zu wenigen Schneeflecken in der Ferne. Es geht auch oft vorbei an Seen und Bächen. Dort ist es am schönsten. Leichtes Plätschern des Wassers und was auf unseren warmen Touren mit viel Sonne am wichtigsten war, der Wind. Wenn man auf dem Fjell ist, gibt es immer Wind und gerade bei einer Mittagspause in der prallen Sonne ist ein sanfter Wind etwas Tolles. Nachdem man zwischen 8 km und 14 km an einem Tag gewandert ist, wird es sich an einer Hütte oder an einem geeigneten Zeltplatz gemütlich gemacht. Alles aus dem Rucksack geholt, Essen ausgebreitet und für den Abend ein Platz zum Schlafen gesucht. In der Zeit bis zum Abendessen kann man machen, was man will. Wir sind fast jeden Tag baden gegangen. In kalten Seen oder kleinen Bächen, das macht immer munter und man fühlt sich nach so einer Wanderung besser.
Zum Abendessen gab es immer etwas Leckeres und auch für jeden etwas dabei. Entweder über dem Lagerfeuer oder mit einem Spirituskocher. Nach dem Essen kann man gleich in das Zelt gehen oder man setzt sich noch mal zusammen und quatscht am Lagerfeuer.
Tolle Atmosphäre, bei der auch oft gelacht wird und lustige Momente entstehen. Zuletzt wird sich noch zum Schlafen fertig gemacht und dann geht es in das gemütliche Zelt oder unter freien Himmel nur auf der Isomatte mit Schlafsack. Da merkt man richtig, dass man draußen in der freien Natur ist und auch mal nicht ins Handy schauen muss und einfach mal genießen kann …
Arne – Juli 2026
Kanuwoche Dalsland & Aktivcamp Stömne
Unvergessliche zwei Wochen in Schweden: Wildnis pur und Camp-Komfort
1. Woche: Kanutour in Rök – Das pure Wildnisabenteuer
Unsere erste Woche startete direkt mit einem absoluten Highlight: einer geführten Kanutour in Rök mit Rucksack Reisen. Diese Woche war einfach super cool. Unser Guide war absolut spitze, super kompetent, extrem entspannt und hatte immer einen guten Spruch auf den Lippen. Unterwegs haben wir über dem offenen Feuer gekocht. Das Essen war für eine Outdoortour überragend lecker. Wir paddelten durch wunderschöne Seen, tiefgrüne Wälder und unberührte Natur. Schweden wie aus dem Bilderbuch. Die Übernachtungen in den gemütlichen Wildnishütten und Zelten direkt am Ufer waren
ein Traum.
2. Woche: Aktivcamp in Stömne – Komfort und Action
Nach einer Woche in der Wildnis ging es für uns weiter in das Aktivcamp nach Stömne. Der perfekte Ort, um die Seele baumeln zu lassen und trotzdem aktiv zu bleiben. Wir haben in einem wunderschön umgebauten, alten Schulgebäude gewohnt. Die Unterkunft hatte einen ganz besonderen, historischen Charme. Die Campmitarbeiter waren alle super nett, extrem bemüht und haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen.
Verpflegung 1A: Das Essen im Camp war erstklassig. Jeden Tag gab es frische, liebevoll zubereitete Mahlzeiten, die keine Wünsche offenließen.Diese Kombination aus echtem Outdoor-Abenteuer im Kanu und dem anschließenden Komfort im Aktivcamp war für uns der perfekte Sommerurlaub. Schweden, wir kommen definitiv wieder!
Birgit – Juni 2026
Seekajaktour Hardangerfjord
Wir möchten uns herzlich für die großartige Kajaktour bedanken
Trotz des teilweise schlechten Wetters war die Tour ein echtes Highlight. Unser Guide hat die Situation hervorragend gemeistert und immer wieder passende Alternativen gefunden, sodass wir die Tour in vollen Zügen genießen konnten. Besonders beeindruckt hat mich seine große Erfahrung und Professionalität. Man hat jederzeit gemerkt, dass er seinen Beruf mit viel Leidenschaft und Kompetenz ausübt. Dank seiner Erfahrung, seiner Ruhe und seiner umfangreichen Kenntnisse haben wir uns während der gesamten Tour jederzeit sicher und gut aufgehoben gefühlt. Bitte richten Sie ihm meinen herzlichen Dank und ein großes Lob aus. Solch engagierte und erfahrene Guides machen den Unterschied und tragen entscheidend zu einem unvergesslichen Erlebnis bei.
Vielen Dank an das gesamte Team.
Liebe Grüße
Anja & Detlef – Juli 2026






























































