Kultur & Wandern in Ladakh

Gruppenreisen Indien

Unsere Rundreise im „Kleinen Tibet“ ist voller Abwechslung: Sie gibt Kultur und Wissbegierigen ebenso Nahrung wie jenen, denen es vor allem um Naturschönheiten geht. Und abends genießen wir den Komfort eines Betts. „Ich wusste nicht, wie schön Kargheit sein kann“, staunte eine Teilnehmerin. Damit spricht sie die „Mondlandschaft“ von Lamayuru an, die Stein-wüsten. Wir sehen aber auch grüne Dörfer wie Skukpachan („reich an Wacholder“). Und beim Pangong-See kommen wir Tibet näher, als es irgendwo sonst im Land für Ausländer möglich ist: Der See liegt nur zu einem Drittel in Ladakh, der größte Teil liegt bereits auf tibetischem Boden. Auf der Rückreise lassen wir uns das Taj Mahal nicht entgehen.

Reiseverlauf

1. Tag:
Flug nach Delhi, der Hauptstadt Indiens.

2. Tag:
Flug nach Ladakh. Vom Flugzeug aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die gewaltigen Dimensionen des Himalaya. In der Hauptstadt Leh ruhen wir uns am ersten Tag etwas aus und entspannen, um uns an die Höhe (3.500 m) zu gewöhnen.

3. Tag:
Leh, einst Schnittpunkt wichtiger Karawanenrouten, ist seit jeher ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen. Auf einer Führung lernen wir den Basar, die Altstadt und scheinbar unvereinbare Dinge nebeneinander kennen: Mönche auf Mopeds, Moscheen neben buddhistischen Klöstern, Internetcafés auf einem Platz mit Brunnen, wo sich
auch heute noch die meisten Bewohner Lehs ihr Trinkwasser nach Hause holen müssen, da fließendes Wasser noch keine Selbstverständlichkeit ist.

4. Tag:
Besichtigungen der faszinierenden buddhistischen Klöster des oberen Industales: Shey, Thiksey & Hemis. Das Kloster Hemis bietet eine fast verwirrende Vielzahl an Kapellen und Tempelräumen mit Kulturgütern unschätzbaren Werts. Das Kloster Thiksey ist architektonisch dem Potala Palast im tibetischen Lhasa nachempfunden. In Shey siedelten sich die ersten Könige Ladakhs an.

5. Tag:
Wanderung von Leh ins Kloster Likir, das sofort durch seine goldfarbene Buddhastatue ins Auge sticht, die größte Außenstatue Ladakhs. Wir wandern durch eine menschenleere Gegend ins fruchtbar-grüne Saspol.
Übernachtung in Alchi.

6. Tag:

Wir fahren Richtung Westen. Die berühmte „Mondlandschaft von Lamayuru“ erinnert an die Oberfläche des Erdtrabanten. Von Lamayuru wandern wir über den Prinkiti-Pass nach Wanla (3.250 m), das in einem
lieblichen Gebirgstal liegt.
Übernachtung in Tingmosgang.

7. Tag:
Wanderung im Industal zu einem versteckt gelegenen Dorf, wo wir bei einer einheimischen Familie zu Mittag essen. Wer möchte, kann sich an der Zubereitung von Himalaya-Spezialitäten beteiligen und dabei die fremde Kultur hautnah kennenlernen. Anschließend wandern wir wieder hinab in das liebgewonnene Tingmosgang, wo wir das Kloster oberhalb des Dorfes besuchen.

8. Tag:
Wanderung über den 3.750 m hohen Lago- und den Mebtak-Pass nach Hemis Shukpachan. Das Dorf ist für seine großen Wacholderbäume bekannt, die für Ladakhis eine spirituell-reinigende Bedeutung haben. Nach einer Mittagsrast geht es dann per Jeep wieder retour nach Leh.

9. Tag:
Ganz früh am Morgen fahren wir über den 5.300 m hohen Chang-Pass in die Nomadenregion Changthang. Am eindrucksvollen Pangong-See kommen wir der tibetischen Grenze sehr nahe.
Übernachtung in einem Deluxe-Camp/Hotel.

10. Tag:

Zurück nach Leh. Nachmittags bleibt Zeit, um noch die eine oder andere unbekannte Seite der Stadt zu entdecken.

11. Tag:
Über den höchsten mit Fahrzeugen passierbaren Pass der Welt geht es heute nach Norden. Dabei haben wir die Bergriesen der Ladakh-und Zanskar-Ketten im Rücken und die mächtigen 7.000er des Karakorum-Gebirges vor uns. Von North Pullu aus wandern wir entlang eines fröhlich sprudelnden Gletscherbaches bergab auf die Hochalm von
Khardong. Anschließend fahren wir weiter hinab ins Nubra- und Shyok-Tal, wo wir in Tirith in einem luxuriösen Camp in zimmergroßen Zelthütten übernachten.

12. Tag:
Fahrt zur mythenumrankten Einsiedelei Entsa. Von hier aus machen wir eine kleine Wanderung hinunter zur Kubet-Brücke. Anschließend Fahrt zum See von Tirisha, Besuch im Kloster Samstanling und Rückfahrt nach Tirith.

13. Tag:
Wanderung vom Kloster Diskit entlang eines kleinen Bächleins, vorbei an Sanddünen und baktrischen Kamelen, lebenden Zeugen der Geschichte Nubras mit seinen Karawanen, die zwischen Yarkand und Leh Handel betrieben. Übernachtung wieder in Tirith.

14. Tag:
Rückfahrt über den Khardong-Pass zurück ins bereits vertraute Leh.

15. Tag:

Freier Tag in Leh mit zahlreichen Möglichkeiten für Spaziergänge, Einkäufe, Besuche von Klöstern und zum Entspannen.

16. Tag:
Flug von Agra nach Delhi und Transfer zu unserem Hotel. Dort können wir uns erstmal entspannen oder von dort aus einen Stadtbummel ins Zentrum unternehmen. Gerne hilft der Transferguide bei der Planung.

17. Tag:
Am frühen Morgen, um ca. 06.30 Uhr, fahren wir mit dem Gatiman Express nach Agra. Ankunft ca. 08.00 Uhr. Im Palastbezirk des riesigen „Roten Forts“ kann man den Geschichten aus 1001 Nacht nachspüren! Aus den Fenstern der Burg blickt man auf das Denkmal der Liebe, das Taj Mahal. Am Nachmittag besuchen wir dieses Wahrzeichen Indiens, eines der schönsten und berühmtesten Bauwerke der Welt, das Shah Jahan für seine geliebte Ehefrau erbauen ließ. Fahrt nach Fatehpur Sikri, das vom Mogulherrscher Akbar als „ideale“ Stadt“ im 16. Jh. errichtet wurde. Die bestens erhaltenen Gebäude machen Fatehpur Sikri zu einem der wundervollsten Plätze Indiens. Am Nachmittag Rückfahrt
nach Delhi, wo man vor dem Abflug noch Gelegenheit zum Abendessen und zum Duschen hat.

18. Tag:
Ankunft in Europa. Zurück in einer anderen Welt.