Unendliche Weiten: Schneeschuh-Hüttenwanderung

Gruppenreisen Schweden

Diese Reise kombiniert den Aufenthalt im Wintercamp Idre mit einer viertägigen Schneeschuhwanderung. Auf dem Fulufjäll wandern wir von Hütte zu Hütte. Der Nationalpark nimmt eine Fläche von 385 km² ein. Nach einem kurzen Aufstieg gelangt man auf ein Hochplateau, das unendlich erscheint. Bei gutem Wetter bieten sich dem Winterwanderer phantastische Ausblicke über die Täler und Berge der Provinz Dalarna.

Reiseverlauf

Aktivcamp Idre
Von Samstag bis Dienstag sind wir zu Gast im Aktivcamp. Hier bereiten wir die Schneeschuhwanderung vor und gewöhnen uns an den Winter. In Idre kann man am Programm teilnehmen und den Aufenthalt mit weiteren Sportaktivitäten gestalten: Langlauf, Skiwandern, Abfahrtsski, Eisangeln, Hundeschlitten- und Scootertouren.

Hüttenübernachtungen
Auf der Wanderung übernachten wir von Dienstag bis Freitag in einfachen und unbewirtschafteten Hütten der Nationalpark-Verwaltung, ohne fließend Wasser und Zentralheizung. Dafür macht der Ofen gleich zweimal warm, beim Holzhacken und später in der Hütte. Bei Kerzenlicht und bullerndem Ofen wird es dann richtig gemütlich. Im Aktivcamp Idre sind geräumige Ferienhäuser (Sa-Di) ein schönes Zuhause, die letzte Nacht verbringen wir in der neuen Blockhütte.

Anforderungen

Schneeschuhe wurden von Indianern, Trappern und Inuit Jahrhunderte lang zur Fortbewegung genutzt. Die Technik ist schnell zu erlernen, so dass auch Anfänger nach einer kurzen Eingewöhnung auf eine Tour gehen können. Wer gerne wandert, kann auch mit Schneeschuhen laufen. Eine Vorerfahrung ist nicht erforderlich. Die Tagesetappen, zwischen 7 und 13 km, erfordern eine normale bis gute Kondition. Inkl. Ausrüstung und Verpflegung sind ca. 15 kg Gepäck zu tragen. Zusätzlich haben wir für den Gepäcktransport einige Pulkas (Schlitten) dabei, die abwechselnd von den Teilnehmern gezogen werden. Ein echtes Winter-Wildnis-Abenteuer. Wechselnde Schnee- und Wetterverhältnisse können Einfluss auf Tour nehmen. Teamgeist und Improvisationsbereitschaft sind deshalb mitzubringen.

Persönliche Ausrüstung

Die Ausrüstung für eine Wintertour unterscheidet sich nur im Detail von der Ausrüstung, die man im Sommer benötigt. Ein dicker Fleece oder eine Daunenjacke halten die Wärme am Körper. Winddichte Hard- oder Softshelljacke und Hosen hindern den Wind daran, die Wärme vom Körper wegzutragen. Dank Zwiebelprinzip sind mehrere dünne Lagen praktischer als eine dicke. Funktionsunterwäsche, gute Fausthandschuhe, Mütze, Hüttenschuhe, Gamaschen und eine Thermoskanne gehören ebenfalls zur Standard-Ausrüstung. Der Komfortbereich des Schlafsacks sollte bei mindestens -10° C liegen. Die Öfen heizen die Hütten warm auf, aber nachts geht irgendwann das Feuer aus. Minustaugliche Schlafsäcke können bei uns für 20,- € geliehen werden. Auf der baumlosen Hochebene des Fjälls ist mit Wind zu rechnen. Bitte auch einen hochwertigen Rucksack (mind. 55 Liter Fassungsvermögen) mitbringen oder bei uns für 20,- €/Woche leihen.

Unterkunft und Verpflegung

Auf Tour:
Auf der Wanderung übernachten wir in einfachen und unbewirtschafteten Hütten des schwedischen Wandervereins, ohne fließend Wasser und Zentralheizung. Dafür macht der Ofen gleich zweimal warm, beim Holzhacken und später in der Hütte. Bei Kerzenlicht und bullerndem Ofen wird es dann richtig gemütlich.

Im Camp:
Im Aktivcamp Idre sind geräumige Ferienhäuser ein schönes Zuhause. Vier Tage lang sind wir zu Gast im Wintercamp. Hier bereiten wir die Schneeschuhwanderung vor und gewöhnen uns an den Winter. In Idre kann man am Programm teilnehmen und den Aufenthalt mit weiteren Wintersportaktivitäten gestalten: Langlauf, Skiwandern, Abfahrtsski, Eisangeln, Hundeschlitten- und Scootertouren.

Verpflegung:
Im Aktivcamp Idre ist der Koch für das Frühstücksbuffet und das Abendessen zuständig. Auf der Wanderung bereitet die Gruppe das Essen gemeinsam zu. Die Verpflegung ist nach den Erfahrungen zahlreicher Wintertouren zusammengestellt und expeditionsgeeignet.

Anreise

Abfahrt ab Hamburg (17:00 Uhr) am Freitag. Ankunft in Schweden am Samstagmorgen. Rückfahrt am Samstagabend, Ankunft in Hamburg am Sonntagmorgen.