Eindrücke vom "Biberpaddeln"

Hallo Klaus Lange,

die Tour ist uneingeschränkt zu empfehlen. Gaanz tolle Landschaft, Super Ausstattung (das große Zelt, der russische Kochofen, sehr gute leichte Kanus, Packsäcke, …) und ein wahnsinnig netter und in jeder Hinsicht bewanderter Tourenbegleiter. Was will man mehr. Für Campingeinsteiger oder Empfindliche ist das eigene Zelt eine prima Lösung, Bei Regen kommen dann alle zum Kochen im großen Zelt unter. Biber im Morgendunst gesehen, danach weiter ausgeschlafen, Kräutergarten genossen, leckeres Eis gegessen (der Bioladen für das Eis kommt aber mit schlechter Lage und unpassendem Ambiente daher. Da hätte ich lieber normales Eis in der Templiner Altstadt gegessen) und das Moor mit der Klappsonde “sondieren” war sehr interessant.

Toiletten waren auch bei den Biwakplätzen vorhanden, wenn auch nur “geplant” nutzbar, da zumindest beim Ziegenhof etwas weiter weg. Baden im See ersetzt jede Dusche und für so eine kurze Zeit geht es auch ohne Haarewaschen.

Der letzte Abend mit den Blockhäusern war der Hammer! Das sind im Grunde allein stehende Ferienhäuser. Am Abend 1a Grillbuffet mit Personal. Das war dann schon fast zuviel des Guten und wir haben den jungen Mann in seinen Feierabend entlassen und selbst weiter gegrillt. Am Morgen dann Frühstücksbuffet im Hotel mit Seeblick. Die Sauna haben wir bei diesem Sommerwetter nicht ausprobiert.
Zu allem muss aber auch erwähnt werden, dass das Wetter super war. Bei Dauerregen sind natürliche Abstriche im Genuss zu machen und ich hätte bei sehr schlechten Wettervoraussetzungen ja auch nicht gebucht. Da ich jetzt weiß, worauf ich mich einlasse, käme ich auch mit durchwachsenem, kälteren Wetter zurecht.
Einfach mal mitfahren – lohnt sich ;-)))

Schönen Gruß
Jutta