Die Journalistin Karola Kostede hat die Tour im August 2011 begleitet. Sie schrieb uns: bitte klicken

Das Online-Magazin meine-vitalitaet.de hat einen Artikel zum Thema veröffentlicht. PDF lesen
Susanne Küppers (Küppers & Horn Film) hat mit ihrem Team einen Bericht für den WDR (Servicezeit: Mobil) über das "Biberpaddeln" gedreht. Wir freuen uns über ihr positives Fazit: weiterlesen ...
Der Teilnehmerin Jutta Klein hat es ebenfalls gut gefallen. Sie schrieb uns per Mail. Lesen ...

Biberpaddeln in der Uckermark


Gruppenreisen
Deutschland - Biberpaddeln in der Uckermark
Bildergalerie

Der 900 Quadratkilometer große Naturpark Uckermärkische Seen gehört zu den attraktivsten und beliebtesten Naturzielen Deutschlands. Seit 1997 wird das Gebiet als Naturschutzgroßprojekt im Rahmen eines Bundesprogramms unterstützt. Urwaldähnliche Buchenwälder, glasklare Seen und Moore mit zauberhaften Orchideenwiesen erfreuen das Auge. Im Kanu ist man dieser Natur sehr nahe.
Auf einem 65 km langen Rundkurs beobachten wir das Jagdgeschick der Fischadler und die Baukunst der Biber. Wir riskieren einen Blick in die Tiefe eines Moores und lernen vom WWF geförderte, lokale Projekte kennen.



Länderkarte

Detailprogramm
„Die Entdeckung der Langsamkeit“ nannte der in der Uckermark geborene Sten Nadolny den Roman über die Suche nach der Nordwest-Passage. Dieser Titel könnte auch das Motto unserer Reise sein. Wir nehmen uns Zeit für das Kanu-Erlebnis und zum Erkennen der Landschaft. Der Rundkurs führt durch das Land der slawischen Retschanen, der „Flussbewohner“. Wir paddeln auf Seen, der Havel und ihren Nebengewässern. Unterwegs besuchen wir einen Garten der Zisterziensermönche, einen Ziegenhof, die mittelalterlichen Wehranlagen Templins und erleben ein Verlandungsmoor. Zahlreiche Moore werden als Speicher und Lebensräume wieder belebt. Daran sind Biber maßgeblich beteiligt. Mehrere Biberburgen liegen am Paddelweg. Für Frühaufsteher gibt es die Möglichkeit zur geführten Biberpirsch.

 

Die Tage
1. Tag:
Treffen in Lychen um 14 Uhr. Start am Nesselpfuhl. Paddeln über den Großen Lychensee und die Woblitz. Übernachtung am Stolpsee.

2. Tag:
In Himmelpfort: Kräutergartenführung und Besuch der alten Klosteranlage. Anschließend folgen wir der Havel bis zum Schleusenhof Regow.

3. Tag:
Wir kosten Käse aus Ziegenmilch. Weiter die Havel hinunter bis zur Mündung des Templiner Wassers. Stromauf über den Kuhwallsee bis zur Schleuse Kannenburg.

4. Tag:
Vor Sonnenaufgang Biberexkursion. Über den Lanken- und Röddelinsee bis Templin. Besuch beim Bio-Eismacher. Weiter über den Templiner See und den Bruchsee zum Fährsee. Übernachtung im Paddlerquartier am „Fährkrug“, mit Blockhaussauna am See. Am Abend Grillbuffet an einer Schutzhütte.

5. Tag:
Paddeltour zum Gleuensee. Moorbegehung. Durch das Netzowfließ zum Netzowsee. Landtransfer zum Zenssee. Paddeln bis zum Oberpfuhl. Ende der Tour in Lychen gegen 18 Uhr.


Eigenanreise
Der Startplatz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Zielbahnhof Fürstenberg/Havel. Ab dort mit der Buslinie 517 bis Lychen.

 

Termine und Preise


Leistungen
Kanuausrüstung
wasserdichte Packsäcke
Tourenbegleitung
Exkursionen
3 Übernachtungen in Rundzelten
1 Übernachtung im Paddlerquartier (Holzhäuschen mit DU/WC) mit Grill- und Frühstücksbuffet
Geschirr & Kocher
Campinggebühren
Shuttle vom Netzowsee zum Zenssee
überwiegend Regional- und Bioverpflegung für Frühstück und Abendessen

Nicht enthaltene Leistungen
Anreise

TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 12



Downloads
Biberpaddeln in der Uckermark 2014 (.pdf, 191 kb)

Programmhinweise
Weitere Termine für Gruppen ab 6 Personen nach Vereinbarung.

 

Auf der Spur der Biber
Naturparks sollen Natur und Arten schützen, gleichzeitig aber auch der Erholung dienen. Daraus resultieren gegensätzliche Ansprüche an denselben Naturraum, die auch zu Konflikten führen können. So führen im Naturpark Uckermärkische Seen einige Wasserwanderstrecken teilweise durch Naturschutzgebiete. Naturparkverwaltung und WWF haben ein Informations- und Leitsystem für Paddler installiert, das Störungen für Flora und Fauna zu vermeiden hilft. Wegen des großen Erfolges wurde das System inzwischen über die Grenzen des Naturparks hinaus erweitert. Außerdem unterstützt der WWF im Naturpark die Biotopverbesserung und Renaturierung von Mooren und Feuchtwiesen. Durch Flächenkauf werden besonders schützenswerte Reservate und Biotope dauerhaft bewahrt.

Der WWF im Naturpark Uckermärkische Seen
Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojektes werden Flächenkäufe aus Mitteln des Bundes, des Landes, des Naturschutzfonds Brandenburg und Spenden des WWF finanziert. Mit Hilfe extensiver Nutzungsformen und teilweiser Nutzungsaufgabe gelingt die Erhaltung großer Lebensräume mit ihren spezifischen Artengemeinschaften. Gemeinsam mit dem Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft konnte der WWF bislang 5500 Hektar wertvoller Buchenwälder, Heideflächen, Moore, Feuchtwiesen und Klarwasserseen durch Ankauf sichern. Naturparkverwaltung und WWF fördern die Kooperation mit Entscheidungsträgern aus Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Tourismus und Gewerbe. Es wurde ein Leitbild für eine naturverträgliche Regionalentwicklung erarbeitet. Der WWF koordiniert die Auswahl naturverträglicher Projekte, die für eine Förderung durch EU-Mittel in Frage kommen.